Samstag, 5. Oktober 2013

Zusammentreffen in der Buchhandlung

Auf der Suche nach neuem Lesefutter für das Sofa kamen wir heute bei dem Mainzer Hugendubel am Brandzentrum vorbei. Wir wussten, dass heute jemand vorbeikommen würde, für den sich besonders unsere jüngste Tochter sehr interessieren würde.
Auf der Suche nach möglichen spontanen Aktivitäten für das Wochenende  entdeckte meine Frau in der "Pepper", dem Veranstaltungsblatt der Allgemeinen Zeitung Mainz, dass um die Mittagszeit der Drache Kokosnuss und seiner Freunde im Hugendubel vorbeischauen würden. Momentan ist bei den Erstklässlern der Drache Kokosnuss sehr beliebt.
Kurz nach 12.00 Uhr war es so weit: Zunächst tauchte Oskar, der Freund des kleinen Drachen auf. Kurz danach kam der kleine Drache Kokosnuss selbst. Zum Abschluss erschien dann noch Matilda, das Stachelschwein. Alle wurden von den Kindern begeistert empfangen. Bereitwillig ließen sie sich zusammen mit den Kleinen abbilden. Die Kinder waren restlos begeistert und umringten die riesigen Stoffkameraden ohne Unterlass.
Meine Kleine wollte unentwegt ein Autogramm vom kleinen Drachen haben. Sie wollte nicht einsehen, dass derjenige in dem Drachenkostüm weder der echte Drache noch der derjenige ist, der die Geschichten geschrieben hat.
Meine Große gab sich dagegen betont Cool. Sie erklärte den Drachen Kokosnuss zu "Babykram" und verzog sich in die Ecke, wo es "Gregs Tagebücher" zu kaufen gab.

Während die Mama eifrig Fotos von den Plüschtieren machte, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und habe mich in die Sachbuchabteilung verdrückt. Dort warf ich einen kurzen Blick in Christopher Clarks "Die Schlafwandler: Wie Europa in den ersten Weltkrieg zog." Ich hatte bei der FAZ einen Artikel über das Buch gelesen und wollte mir einen eigenen Eindruck verschaffen. Ich weiß jetzt, was ich zu Weihnachten auf dem Gabentisch liegen haben möchte. Wenn es nach meiner Frau gehen würde, lägen dort eher Kochbücher und Nähanleitungen.








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